Welt und Du

Ich müsste mich wohl in irgendwas Heiliges flüchten, um das alles irgendwie ertragen zu können… Welt-Liebe aus verfehlter Menschen-Liebe, oder so was ähnliches… Und in der Tat kämpfe ich mehr damit eine Rechtfertigung für das Dasein zu finden, als damit es mir erträglich einzurichten…

Vor Jahren las ich bei Marcel Pagnol mal eine schöne Stelle: darin vergleicht eine Figur das Dasein der Menschen mit einem dunklen Turm in den wir alle eingesperrt seien und in dem wir dazu verdammt seien Strohmatten zu flechten. Daraufhin entgegnet der andere, dass dem wohl so seie, doch er kümmere sich nicht weiter um die Strohmatten und um die Enge des Turms, denn er spiele lieber mit seinen Mitgefangenen die Spiele der Liebe… ja, irgendwie läuft es doch immer wieder auf Liebe hinaus…

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