Doublethink

Film: „Detachment“ mit Adrien Brody als engagierter und zur Depression neigender Aushilfslehrer: Schule als ein Mikrokosmos des Wahnsinns. Diese Szene gefiel mir am Besten:

Lektüre: Yann Martells „Schiffbruch mit Tiger“: störend die Überbewertung religiösen Glaubens: „Es sind nicht die Atheisten, die ich nicht leiden kann, sondern die Agnostiker.“ Offenbar ist alles besser als der Zweifel, der als ein Nie-Ankommmen verabscheut wird. Hauptsache irgendeinen religiösen Kleiderhaken finden, an den man seine Existenz aufhängt wie einen Mantel. Hauptsache die innere Stimme der Vernunft zum Schweigen bringen.

Laufen gestern: Form miserabel.

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2 Antworten zu Doublethink

  1. Adelheid Ohlig schreibt:

    zweifel immer wieder und doch machen sie lebendig, allerdings verstört es die andern meist, wenn man nicht irgendwo irgend etwas festes anbietet, sondern fragend, staunend, hinterfragend, sinnierend durch die welt läuft. merci für gleichklang
    frühlingsgruss sonnig
    adelheid

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  2. kersher schreibt:

    Genau: der Zweifel ist ja kein Defekt, sondern hilfreiches Instrument…
    Dank‘ dir für Kommentar, lieben Gruß zurück!

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