Verdichtung des Augenblicks

Es treibt mich in die Natur. Hinauf auf die Pfade, über Steine, durch überschattete Wälder. In diesen Stunden willentlich-gesuchter Anstrengung ist es als ob sich meine Existenz verdichten würde. Es ist ein Eins-Werden mit der im Moment ausgeübten Tätigkeit. Kein unliebsames Später. Keine intellektuelle Durchdringung. Kein Moralisieren. Nur dein Körper zum Zeitpunkt des Geschehens.

Manchmal mischt sich in diese wonnige Freude eine sanft-unbestimmte Traurigkeit. Darüber, dass ich irgendwann nicht mehr diese Wege gehen kann. Dass der Moment irgendwann zu Erinnerung erstarren wird. Dass es irgendwann einen Blick zurück geben wird, in Wehmut, ja vielleicht in Trauer, hoffentlich aber in tröstlicher Akzeptanz.

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