Monatsarchiv: Oktober 2015

Deutungslos

Ideale sind das poröse Gestein am Felsmassiv meiner Selbstwahrnehmung… jeder Niederschlag spült sie aus, und trägt sie fort… durch die Flüsse des Vergessens, hinaus ins goldene Meer versöhnender Deutungslosigkeit… zurück bleibt unbestimmbares Schweigen… die Stille eines Denkens ohne Gedanken… Werbeanzeigen

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So unlösbar … (manchmal)

Ich betrachte die Dinge, und fühle hoffnungslose Fremdheit… die Dinge, phänomenale Attrappen… Projektionen, die auf meiner Netzhaut tanzen…  als ob sie sich verflüchtigen würden sobald ich sie berührte… umgestülpte Welt… die Rückseite, vielleicht, eines vollkommeneren Entwurfs, und wir sind die … Weiterlesen

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Lenz oder über die Notwendigkeit von Illusion

Georg Büchner beschreibt in „Lenz“ die fortschreitende Geisteskrankheit des Schriftstellers Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-94). Ihm verschwimmen Realität und Traum, Ich und Du. Phasen der Raserei wechseln mit Phasen apathischer Leere. „Lenz“ ist auch die Erzählung eines intellektuellen Scheiterns. In … Weiterlesen

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Kein Hass, keine Liebe, keine Hoffnung

„Sein Zustand war indessen immer trostloser geworden. Alles, was er an Ruhe aus der Nähe Oberlins und aus der Stille des Tals geschöpft hatte, war weg; die Welt, die er hatte nutzen wollen, hatte einen ungeheuern Riss; er hatte keinen … Weiterlesen

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