In Nacht und Nebel

Der Tag blutet sich aus in dunkles Vergessen,
hereinbricht die kalte Nacht.
Lichtverlassen, erfrierende Zärtlichkeit…

Maßlos die Stunden im überschäumenden Herzen,
wie ein langer Schlaf, ohne Ende.
Aufwachen schmerzt…

Ich besuche sie nicht mehr,
die Gräber meiner Hoffnungen.
Schal schmecken die Schatten ohne Sterne.

Zersplitterte Rosen, Fragmente früheren Sinns.
Nebel bemächtigt sich meiner,
andere nennen es Leben…

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5 Antworten zu In Nacht und Nebel

  1. versspielerin schreibt:

    ein starkes gedicht!
    bedrückend und ausdrucksstark.

    Gefällt 2 Personen

  2. fifteenfeet schreibt:

    Obwohl (oder gerade deswegen?) es sehr dunkel ist, ist es wunderschön geschrieben!

    Gefällt 1 Person

  3. Herbert Steib schreibt:

    In der Tat lichtverlassen, aber sehr eindrucksvolle, ganz starke Bilder. Werde mich gerne noch näher auf Deinem blog umschauen. Einstweilen schöne, friedliche Feiertage.
    Beste Grüße
    HerbertSteib

    Gefällt mir

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